Donnerstag, 26. März 2015

Kennen Sie Menderes?

Jeder, der DSDS schaut, kennt ihn. Er ist seit der ersten Staffel dabei und stellt sich immer wieder der Jury und der Öffentlichkeit. Hat sich zum Gespött der Leute gemacht, hat sich von der Jury harte und derbe Worte der Kritik anhören müßen. Und kam trotz allem auch 2015 wieder zur neuen Staffel dazu.

Die Rede ist von Menderes. Es gibt auf der aktuellen DSDS-Seite ein fantastisches Video über ihn, wo in Rückblenden sein Werdegang und Veränderung gezeigt werden. Die Aussagen untermalen genau das, was ich in den Seminaren, Beratungen und Coachings meinen Teilnehmern und Klienten immer wieder sage: "Es fällt nix vom Himmel. Alles entsteht aus Disziplin, Leidenschaft und harter Arbeit."

Menderes hat sich das zu Herzen genommen. Hat an sich gearbeitet. Sein Outfit optimiert. Das Selbstbewußtsein ist gestiegen - aber gesund. Heute steht der 31 jährige optimistisch und selbstsicher auf der Bühne. Doch das kam nicht von ungefähr: Jedes Jahr ein Stück weiter! Und besser!

Genau das bekommt er von der Jury heute honoriert. Sie verneigen sich vor der Leistung, vor der harten Arbeit an sich selbst. Bewundern das Durchhaltevermögen. Und Menderes steht stolz vor ihnen. Das kann er auch.

Bezogen auf "Begeisternde Rhetorik" kann ich das auch immer wieder nur sagen: Arbeiten Sie an sich! Wenn Sie heute vor einer Gruppe stehen mit hochrotem Kopf - dann muß das nicht bedeuten das es morgen immer noch so ist. Trainieren Sie ihre rhetorischen Fähigkeiten wie einen Muskel. Gehen Sie die Dinge an die SIe im Seminar gelernt haben, festgestellt haben und nun umzusetzen sind.

Von nix kommt nix!

Auf diesem Weg der Veränderung begleite ich Sie sehr gerne. Wann fangen wir an?

Mittwoch, 25. März 2015

Nun bist Du fort ...

Es ist nach Mitternacht. Ich lag schon im Bett und bin doch noch einmal aufgestanden. Zu aufgewühlt meine Gedanken. Bilder die keine Ruhe geben wollen.

Gestern noch war die Welt in Ordnung. Zumindest bis kurz vor 11 Uhr unsere Zeit. Bis die Schreckensmeldung kam. Absturz eines Airbus. Wohl alle Insassen sind ums Leben gekommen. Über knapp 150 Menschenleben wird gesprochen. Und das in Europa.

Bis kurz vor 11 Uhr war auch die Welt für die Insassen in Ordnung. Mancher war froh den Flieger noch bekommen zu haben. Andere freuten sich auf die Heimat. Auf die Lieben daheim. So wohl auch die Schüler aus Haltern.

Und bis kurz vor 11 Uhr war auch bei allen die auf die Insassen warteten wohl alles soweit in Ordnung. Doch dann - dann kommt so eine Meldung. Und du fragst dich: Betrifft mich das? Kann das sein? Hier läuft doch sonst alles planmäßig. Wie unwichtig wird plötzlich so vieles im Leben. Verliert an Kraft und Würze.

Und auf einmal kommt das Chaos in den Kopf. Das nicht fassen können. Das nicht zulassen dürfen. Schmerzen. Tränen. Unsagbare Trauer. Verlust. Dieser Schnitt: Nie wieder werden wir uns in die Augen sehen. Dieses endgültige.

Ich sitze jetzt noch am Schreibtisch. Werde gleich wieder ins Bett gehen. Meine Gedanken werden sich beruhigen. Die Bilder werden für mich langsam ruhiger werden. Doch in wie vielen Köpfen läuft das Kopfkino weiter? Wie viele Tränen werden heute Nacht geweint? Wer wird die unsagbare Trauer tragen.


                   Bildquelle: Lupo/ pixelio

Fragen über Fragen. Antworten werden langsam kommen. Manche nie.

Allen Nicht-Betroffenen wünsche ich eine gute (dankbare) Nacht. Und den Betroffenen eine tröstende Hand, ein kraft spendendes Gegenüber.

Montag, 16. März 2015

Da, wo Menschen früher schon viel gedacht haben

Die Klöster sind Orte, wo Menschen vor vielen Jahren schon viel über das Leben nachgedacht haben. Die nötige Umgebung hat dazu einfach gepasst. Abgeschieden. Dicke Mauern. Und selbst auch eine ordentliche Portion Selbstdisziplin, zu schweigen und zu hören.

Ein idealer Ort, sich über das Reden Gedanken zu  machen. Klöster waren beispielsweise auch Orte, wo Sprache gelehrt wurde. Und wo das Reden gepflegt wurde. Wo nicht nur das rhetorische Wissen gepflegt wurde, sondern auch dialektische Wurzeln entstanden. So hört man es von den Jesuiten.

Wollen Sie auch an solchen Orten die Kunst der Rhetorik erlernen? Begeisternde Rhetorik? Dann folgen Sie uns ins Kloster Neusatzeck bei Bühl (Baden). Eine Mischung aus Grund- und Fortgeschrittenenseminar entstand speziell für diese Umgebung. Details entnehmen Sie bitte dieser Seite:

http://www.siegfriedlachmann.de/rhetorik_kloster.php



Ich freue mich sehr auf gemeinsame Tage für Begeisternde Rhetorik! Seien Sie dabei!

Montag, 9. März 2015

Und sie haben Blut geleckt ...

Und wer? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des letzten Rhetorik-Seminars "Rhetorik für Einsteiger" am vergangenen Donnerstag und Freitag im badischen Offenburg.

"Ich hab da mal was in Rhetorik gemacht ...", "Hab schon mal was von gelesen ..." oder "Der letzte Vortrag gab mir den Ruck zum Seminar!" - das sind typische Aussagen von Menschen, die sich auf den Weg machen, ihr rhetorisches Fundament zu legen. Dafür zu sorgen, das der nächste Auftritt besser gelingt.

Diese Damen und Herren waren so sehr begeistert bei der Sache, das sie am Ende der Veranstaltung aus eigener Motivation einen  Fortgeschrittenen-Termin auf die Reihe gebracht haben. "Der nächste Termin hier im Hause ist erst im November - das dauert uns zu lange!"

Nun werden wir uns vor den Sommerferien zu einem Fortgeschrittenen-Seminar wieder zusammenfinden.

Wann sind Sie dabei?

Dienstag, 17. Februar 2015

Kartengruß

Wir alle leben im digitalen Zeitalter und diese elektronischen Helferlein, die uns tagtäglich umgeben sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.

Dazu gehört auch die Gattung der Smartphones. Mit denen, so stellte ein mir bekannter Zeitgenosse vor kurzem fest, kann übrigens auch telefoniert werden.

Was geschieht nun mit den digitalen Tools wie Smartphone, Handy, Tablets usw.? Schaue ich mich im Alltag um, so stelle ich fest, dass genau diese Gerätschaften unsere Tage immer mehr und mehr bestimmen. Da scheint es schon ganz aus der Mode gekommen zu sein, dass man neben den vielen digital verfassten Zeilen auch mal eine handgeschriebene Postkarte verschickt.

Wissen Sie noch, wann Sie die letzte handgeschriebene Postkarte verschickt haben?

An vereinzelten Tagen taucht in meinem Briefkasten ein solches Relikt aus längst vergangenen Zeiten auf. Dann ist die Freude doch sehr groß, zu sehen, dass es immer noch Menschen gibt, die noch mit solchen analogen Mitteln versuchen, Grüße und Freude in wenigen Zeilen zu vermitteln.

Überhaupt: Vor längerer Zeit habe ich mir eine schöne Schreibkladde und einen passenden Füller zugelegt. Das Schreibgerät schreibt mit richtiger Tinte in richtigen Patronen, so wie ich es noch aus der Schule kenne.
Wichtige Gedanken, die ich mir in meinem Leben mache finden in dieser Kladde ihren Platz, werden da handschriftlich festgehalten.

Warum tue ich das? Handschriftlich? Mit Tinte? Schon aus Erfahrung weiß ich, dass diese handschriftlich verfassten Informationen ganz anders verankert werden als wenn ich sie geschwind auf der Tastatur tippe.

Ein weiterer Effekt: Ich tue mal wieder etwas aktiv für meine Handschrift – die hat in den letzten Jahren aufgrund der vielen Tipperei unwahrscheinlich gelitten.  

Ich möchte Ihnen Mut machen, dass auch Sie wieder zu Papier und zu Tinte greifen und nicht alles den elektronischen Helfern überlassen.

Mit analogen Grüßen



Ihr Siegfried Lachmann

Dienstag, 10. Februar 2015

Tägliche Gewohnheiten und mein Körper


Ein neuer Tag beginnt. Sie wachen auf oder werden geweckt. Die meisten von uns kommen dann nicht ums Aufstehen herum. Und mit diesen Aktivitäten stellen sich schon die ersten Fragen: Was passiert denn, nachdem Sie aufgewacht sind? Was sind Ihre ersten Gedanken? Drehen Sie sich nochmal um „Nur noch 5 Minuten“? Oder stehen Sie sofort auf? Oder aber fangen Sie mit einem Lächeln an, um so positiv in den Tag zu starten?

Ist die erste Amtshandlung ein Gebet? Sind die ersten Worte, die Ihrem Mund entweichen, dankbare Worte? Oder kommen gleich dunkle Gedanken „Oh je, das wird ja ein Tag werden …“?

Ich kenne Menschen, die nach dem Aufwachen als erstes sagen: „Danke für diesen neuen Morgen. Das wird ein guter Tag. Hallo lieber Morgen, ich begrüße dich!“

Ich kenne wiederum andere Menschen, die morgens um 5 Uhr aufstehen, dann an einen ganz bestimmten Ort in ihrer Wohnung gehen um dort ein paar Seiten in einem Buch zu lesen. Das ist ein Ritual. Ein Trainerkollege hat dafür einen ganz bestimmten Sessel in seiner Wohnung, wo er unter dem Fenster sitzt und morgens in aller Stille und aller Ruhe weitere Seiten in einem ganz bestimmten Buch liest.

Andere Menschen stehen auf, steigen automatisch in ihre Laufschuhe und starten mit einer Walking- oder Joggingrunde in den Morgen.

Alle diese guten Gedanken und Taten tun unserem Körper gut.

Wenn sich später dann alle Familienmitglieder um den Tisch versammelt haben, geht es meistens los mit dem Frühstück. Nicht jeder tut das – obwohl Ärzte größtenteils meinen, dass es sich hier um die wichtigste Mahlzeit des Tages handelt. Ob das richtig oder falsch ist: Auch hier fallen die Gewohnheiten total unterschiedlich aus.

Es gibt Menschen, die auf ihr Müsli schwören. Andere wiederum starten mit Bacon and Eggs in den Tag, andere mit ihren schwarzem Kaffee, es gibt Teeliebhaber, Wasserliebhaber usw.

Und so ziehen sich die Gewohnheiten, von denen wir viele in unserer Kindheit anerzogen bekommen haben, über den Tag über durch. Mancher wird dann auch in der Partnerschaft zu anderen Gewohnheiten umerzogen. Jeder von uns weiß selbst, was ihm im Grunde genommen gut tun, und was schädlich ist.


Bedenken Sie dabei: Nicht nur die Gewohnheiten, die etwas mit Ernährung und Bewegung zu tun haben, haben Auswirkung auf unseren Körper. Auch unsere Gedanken, unser Handlungen und der Umgang mit Menschen: Sie haben ebenfalls Auswirkungen auf unseren Körper. Gedanken haben Macht. Gedanken steuern unser Handeln. Das schlägt sich dann bspw. auch in unseren Worten nieder oder in der Ausdrucksweise, die wir unserem Gesicht geben. Da läuft so mancher unzufriedener Zeitgenosse über diese Erde.

Doch auch das sollte nicht unerwähnt bleiben: Auch das, was wir Tag für Tag zu uns nehmen, sprich die Ernährung, hat natürlich Einfluss auf unseren Körper. Allerdings auch das, was wir an Medien und Informationen aufnehmen.

Vielleicht sind das einmal Anstöße für Sie, über verschiedenen Gewohnheiten die Sie im Laufe eines Tages zulassen, nachzudenken.

Beste Grüße, Ihr Siegfried Lachmann


Freitag, 23. Januar 2015

Neues Buch von Peter Sawtschenko

Nun ist es endlich da, das neue Buch von Peter Sawtschenko mit dem Titel "Warum wir ein neues Business-Denken brauchen: Energie-Resonanz-Positionierung".

Nun gilt Sawtschenko schon seit Jahrzehnten als Positionierungs-Experte. Mit seinem neuen Buch holt er aber auf knapp 370 Seiten die große Keule raus. Hier plaudert er aus seinem Nähkästchen. Stellt seine Arbeitsweise in den Workshops bei Kunden vor. Und so weiter.

Ich habe das Buch heute Vormittag erhalten. Und kann sagen: Die ersten 100 Seiten sind bereits sehr vielversprechend.

Mehr über dieses Buch verrate ich in meiner neuen Newsletter-Ausgabe am 1. Februar 2015. Wenn Sie noch kein Abonnent sind, können Sie das mit einem Klick auf diesen Link gleich werden:

http://www.siegfriedlachmann.de/newsletter.php





Sicherlich bekommen Sie das Buch bei Amazon - aber auch in jeder Buchhandlung vor Ort! Ihr Buchhändler freut sich!

Samstag, 17. Januar 2015

Neu auf der Partnerseite www.tipps-gegen-aufschieberitis.de

Und hier kommt er. Der erste Anti-Aufschieber-Impuls 2015. Ab kommende Woche jeden Mittwoch ein kurzer Audio-Impuls. Guten Empfang!

Gepostet werden die Audio-Impulse über XING, Facebook und Twitter. 

Übrigens: Kunden von www.tipps-gegen-aufschieberitis.de können mit ihren Zugangsdaten Im "Internen Bereich" von tipps-gegen-aufschieberitis zusätzlich jede Woche ein White Paper zur Vertiefung des Audio-Impuls einsehen. Das Plus für meine Kunden!

Sonntag, 28. Dezember 2014

Ein Jahr geht, ein neues kommt

Und wieder einmal ist es soweit. Ein Jahr neigt sich dem Ende, ein neues Jahr steht am Anfang.

Wenn ich zurückschaue in meinem Leben: Silvester hatte in meiner Kindheit immer etwas mystisches, etwas Unheimliches an sich. Da schlug ein großes Buch mit 365 Seiten die Seiten zu - unwiderruflich. Und daneben lag ein neues Buch mit 365 unbenutzten und leeren Seiten. Mit viel Ehrfurcht öffnete ich dieses Buch - weil ich nicht wußte (wie heute auch), was in diesen Seiten am Ende des Jahres stehen wird.

So wird es auch dieses Mal wieder sein. Das Mystische und Unheimliche hat in meinem Leben seit vielen Jahren an Kraft verloren - denn ich gehe nicht mehr unvorbereitet in ein neues Jahr. Längst steht mein Masterplan für das Unternehmen und den privaten Lebensbereich. Seit Wochen weiß ich wo für mich die Reise hingeht. Geplant ist Geplant! Klar ist mir aber auch, das Pläne zerfallen. Sich auflösen. Nicht umgesetzt werden (können), weil ungeplante Dinge plötzlich im Leben Einzug genommen haben.

Trotzdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, das der Masterplan seit Jahren für mich das Geländer ist, an dem ich entlang gehe. Und das mit Erfolg. Ich würde ohne diesen Plan nicht da stehen wo ich heute stehe.

Haben Sie sich schon Gedanken über das neue Jahr gemacht? Welche Highlights sind für Sie in 2015 bereits vorhersehbar? In welchen Bereichen Ihres Lebens wird es Veränderungen geben?

Fragen über Fragen, die ich mir auf meinen Auszeiten, den Wüstentagen, immer wieder stelle. Das sind die Zeiten wo ich rechts ran fahre auf meiner Lebensautobahn. Um in aller Ruhe über mein Leben nachzudenken. Woher komme ich? Wo stehe ich? Wohin geht es? Wüstentage sind für mich die Tage, an denen ich Kraft für den Alltag hole. Gestärkt komme ich aus meiner Wüste zurück.

Ich möchte Ihnen Mut machen, auch rechts ran zu fahren. Und sich intensiv über Ihr Leben, Ihr eines Leben, Gedanken zu machen. Ihr Leben hat es verdient.

Sie wissen nicht wie man so etwas anstellt? Wir helfen Ihnen gerne dabei!

Frohes neues Jahr!

Montag, 10. November 2014

Träume sind Schäume ... wirklich?

Immer wieder spreche ich auf meinen Seminaren das Thema Träume an. Und ich spreche auch meine Hoffnung aus, dass niemand der Anwesenden mit Eintritt in das Jugendalter Träume ausseinem Leben verbannt hat. So nach dem Motto: „Träume sind Schäume – und das Leben wird jetzt erstmal richtig real!“

Mit einer meiner lieben Arbeitskolleginnen sprach ich vor vielen Jahren rein zufällig über die Themen Träume, Vision, Ziele.  (Wobei es der Definition bedarf, was Zufall ist …).

Cathy, so möchte ich sie hier einmal nennen, war nicht unbedingt zufrieden mit ihrem Job. Und aus dieser Unzufriedenheit bekam plötzlich unsere Diskussion einen ganz interessanten Aspekt:  Ihre Träume aus jüngster Kindheit, einmal auf der Bühne zu stehen, eigene Texte zu singen, Beifall zu erhalten, anderen Menschen etwas Gutes tun zu dürfen durch ihre Melodien, eine Botschaft weitergeben zu können … Das wurde in dieser Not der Unzufriedenheit neu geboren.

Für mich war es erfreulich zu hören, das Sie mit anderen zusammen an diesem Traum arbeitete. Und schon drei Jahre später gab es bereits erste Ergebnisse auf die Ohren: Ein erster Song war geboren. Wurde umgesetzt. Und ging ins Ohr.

Mittlerweile ist Cathy auch nicht mehr in der Organisation, wo sie vorher ihre Arbeitszeit verbrachte. Neue Ufer hatten sich aufgetan. Träume wurden Realität.

Und 2013 war es dann bei einer größeren Veranstaltung, wo für Cathy das vor Jahren entstandene Bild Realität wurde. Doch sehen Sie selbst …

https://www.youtube.com/watch?v=kOIinmrHS8k

Und welchen Traum verfolgen Sie????

Freitag, 31. Oktober 2014

Neues aus dem Hause Lachmann

Seit Oktober 2014 ist eine neue Seite am Start!

http://www.tipps-gegen-aufschieberitis.de

Wenn Sie selbst das Thema Aufschieben bereits länger schon stört, hindert, behindert, verhindert .... dann schauen Sie doch mal auf dieser neuen Webpräsenz. Vielleicht ist die eine oder andere Hilfe dabei?

Beste Grüße

Siegfried Lachmann

Donnerstag, 19. Juni 2014

Mit Mitarbeitern mehr erreichen: Der europaweite Taxistreik



Nun sind sie also auf die Straße gegangen. Viele Taxifahrer Europas sehen ernsthaft ihren Job in Gefahr. Ganz verständliche Sache, was da läuft. Während das sich selbst ernannte soziale Unternehmen Wondercar der Meinung ist, dass Fahrten auf privater Basis eher den sozialen Kontakten dienen - und das zu einem Bruchteil des Preises einer Taxifahrt - ist es verständlich, dass die Taxifahrer auf die Barrikaden gehen. 

Denn Taxifahrer:
-      benötigen eine spezielle Ausbildung
-      sind Personentransporteure
-      zahlen Steuern
-      müssen einmal jährlich mit dem PKW zum TÜV
-      brauchen Orientierungsgröße
-      usw…

Würde ich selbst auf einen dieser neuen sozialen Dienst zurückgreifen? Nein, denn über folgende Sachverhalte bin ich mir nicht im Klaren:
-      Wer ist das, der da fährt?
-      Welche Fahrpraxis hat diese Person?
-      Wie vertrauenswürdig ist diese Person?
-      Was ist im Falle eines Unfalles?
-      Wie sicher ist das Fahrzeug?
-      usw…

Das sind alles Punkte, die mich natürlich dazu bewegen, auch weiterhin auf das normale Taxi zurückzugreifen.

Doch vielleicht nutzen Taxifahrer jetzt auch die Gunst der Stunde, mal zu überlegen, was sie von anderen Transportunternehmen unterscheidet. Wo finde ich bei Taxiunternehmen sowie bei den einzelnen Fahrern Qualitätsunterschiede? Gibt es da die echten Spezialisten die mir, dem Kunden, die Wünsche von den Augen ablesen? 

Allzu oft erlebe ich Taxifahrer, die auch nur ohne eine Miene zu verziehen, die Fahrt mit mir verbringen. Manches mal habe ich den Eindruck, dass ich dem Fahrer seine Zeit stehle und ihn grad störe. Wieder sind die Fahrer viel zu oft muffig und bekommen auch beim Abschied kaum ein freundliches Wort über die Lippen. Doch ab einer gewissen Höhe des Trinkgelds funktioniert die Mundwinkelmechanik und sie bekommen ein Lächeln und ein Danke über ihre Lippen. Dann leben sie für eine Minute kurz auf, bis man sich verabschiedet hat. Allerdings geht das bestimmt dann im alten Stil gleich beim nächsten Fahrgast so weiter.Doch es sind beileibe nicht alle Fahrer so - doch leider die Mehrheit.

Warum überlegen sich nicht auch mal Taxifahrer, wie sie kundenorientierter arbeiten können?
Einfach eine Person von A nach B zu fahren können andere auch - das beweist ja die momentane Problematik.

Aber wie wäre es toll, wenn wie bei einem Trainerkollegen von mir geschehen:
-      Die neueste Tageszeitung im Auto ausliegt
-      Frischer Kaffee gereicht wird
-  Nach einem speziellen Musikwunsch gefragt wird oder der Lautstärke
-      Freundlicher Umgang von Anfang bis Ende
-      Zum Schluss Mitgabe der Visitenkarte und der Hinweis: Wenn Sie wieder in unserer Stadt sind, rufen Sie mich doch einfach vorher an, ich hole Sie am Bahnhof oder wo auch immer ab…

Wenn Sie das lesen und Taxiunternehmer sind und sagen: Bei mir nicht möglich! Dann machen Sie weiter so bisher - dann ist es auch nicht möglich. Das es geht, beweisen andere!

Servicewüste Deutschland muss nicht sein – auch nicht im Taxigewerbe! 

Mit rollenden Grüßen

Siegfried Lachmann

Samstag, 26. April 2014

Zeit um was auf die Ohren zu bekommen

Ab sofort können Sie in meinen neuen Podcast, Ausgabe April 2014 reinhören. 

Die Inhalte in diesem Monat:
  • Claudia Strauss - Was ist eigentlich Resilienz?
  • Interview mit Axel Überschär
  • Siegfried Lachmann -Zwei Mal Tabu, zwei Mal Motivation
  • Infoecke
  • Buchtipp "Leben in Balance"
Und durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie direkt hin:

http://www.siegfriedlachmann.de/podcast.php

Gute Unterhaltung wünscht Ihnen Ihr 

Siegfried Lachmann

Sonntag, 20. April 2014

Zwei Mal tabu – zwei Mal Motivation



Immer wenn ich über das Thema Aufschieben nachdenke kommen mir zwei Begriffe in den Kopf: Hätte und Wenn.

Viel zu oft erging es mir schon in meinem Leben, das ich bestimmte Ziele nicht erreicht habe, weil ich gar nicht erst angefangen habe. Weil ich manche Vorhaben erst gar nicht mal umgesetzt habe.

Dann denke ich über diese Ziele und Vorhaben nach und mir kommen Sätze in den Kopf wie: „Wenn ich da und da begonnen hätte, wäre ich heute da und da.“ Beispiel: Wenn ich vor einem Jahr damit begonnen hätte, weniger fettreiche Nahrung, Bier und Süßigkeiten zu mir zu nehmen, dann hätte ich jetzt die Chance, eher einen 10 km Lauf zu absolvieren.“

Oder:  „Wenn ich mit der Weiterbildung vor 10 Monaten gestartet wäre, hätte ich in Kürze Prüfung.“

So. Wissen Sie welche zwei Tabuwörter ich genau meine? Genau: ‚Wenn‘ und ‚Hätte‘. Bei dem Nachdenken darüber, was heute sein könnte, wenn ich zu einem früheren Zeitpunkt begonnen hätte – dann ist das schön, dass ich heute zumindest mal wieder drüber nachdenke und ich die Gedanken in meinem Kopf bewege. Doch es liegen zunächst einmal keine Ergebnisse vor. Das was vorliegt ist die Antwort: „Hätte liegt im Bette.“

Ich nenne diese zwei Worte zunächst einmal deswegen tabu, weil sie in erster Linie nichts bewegen. Sie haben in der vergangenen Zeit auch nichts bewegt. Und sie werden in Zukunft auch wiederum nichts bewegen, wenn ich mich nicht bewege.

Will heißen: Wenn mir das wichtig ist – z. B. der 10 km Lauf oder die Weiterbildung – sollte ich mir wirklich einmal Gedanken darüber machen, inwieweit es für mich wichtig ist. Und wenn es mir dann heiß durch´s Herz fährt, das ich das will, wirklich will – dann bekommen diese bisherigen Tabuwörter eine ganz andere Richtung. Dann nämlich werden sie zu Motivationsfaktoren.

Zu Motivationsfaktoren werden sie dann, wenn ich zu mir sage: „Richtig. Bis jetzt kann ich nur sagen „wenn“ und „hätte“. Es gibt ja auch diesen Satz „Wenn das Wörtchen ‚Wenn‘ nicht wär, wär mein Vater Millionär“. Nun aber denke ich grad an zwei Ziele in meinem Leben, die ich gerne erreicht hätte. Und dieser Gedanke heute, der erinnert mich daran das ich es gerne hätte. Jetzt liegt es an mir, mich aufzumachen, die Sachen zu bündeln und mich auf die Erreichung zu konzentrieren.

Denn dann kann ich in einem Jahr sagen: „Gut das ich mich aufgemacht habe. Heute bin ich immerhin schon so weit …“

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen das Sie neu über Ihr Leben und über Ihre Ziele nachdenken. Denn es lohnt sich darüber nachzudenken was sie wirklich wollen. Und wenn Sie herausgefunden haben was Sie wirklich wollen – mit Ihrem einzigen leben – dann bündeln Sie die Kräfte und machen sich auf den Weg. Hören Sie auf ihren Körper, hören Sie aber auch auf die innere Stimme die für die Zielerreichung nötig ist. Vergessen Sie den inneren Schweinehund, denken Sie an das Ziel, welches Sie erreichen wollen. Es war Ihnen doch wichtig, und Sie wollten es erreichen. Also warum dann auf halber Wegstrecke aufgeben?

Sollten Sie zu der Gruppe Menschen gehören, die gerne ein paar Kilo weniger auf den Rippen hätte. Und Sie sich heute sagen: „Ich pack das jetzt an.“ Dann rechnen Sie auf dieser vor Ihnen liegenden Wegstrecke mit Schwierigkeiten. Die werden kommen. In Form von „Heute kannst Du dir das aber mal leisten“ oder „Warum all die Mühe – sieh, früher war des doch viel toller und schöner, abends auf der Couch“. Diese inneren Stimmen werden auch Sie treffen. Doch dann geben Sie bitte bitte nicht auf! Sondern legen Sie eine Pause ein. Warten Sie ein bis zwei Wochen, bis Sie wieder weiter in Richtung Ziel gehen. Ich selbst bin diesen Weg oft viel zu schnell gegangen. Die inneren Stimmen gaben mir dann Trost und Verständnis. Heute dagegen nehme ich mir Zeit für diesen Weg. Und es klappt. Immer wenn es zu laut wird mit den inneren Stimmen, dann lege ich eine Pause ein. Und in dieser Pause verstummen auch die inneren Plagegeister wieder.

Auf geht’s!